Am Sonntag, den 12.September veranstalten wir unser großes Hoffest auf dem Kurgestüt Hoher Odenwald.
Ein buntes Programm erwartet die Besucher an diesem Tag. Führungen über das Gestüt geben Einblick in die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Beim Pferdemelken können Interessierte die Entstehung von Stutenmilchprodukten in Demeter-Qualität live erleben. Verkostungen laden ein, das bewährte Naturprodukt und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kennen zu lernen. An der Stutenmilchbar warten leckere Erfrischungen. Mit Bio-Köstlichkeiten, Kaffee und hausgemachter Odenwälder Landkuchen ist für das leibliche Wohl aufs Beste gesorgt. Den ganzen Tag über besteht außerdem Gelegenheit, Produkte des Kurgestütes zu kaufen und sich über den Kauf von Pferden des Kurgestüts zu informieren. Ein Höhepunkt des Tages ist die Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Landwirtschaft“.
Neben Information und Begegnung ist auch Spiel und Spaß für die Kleinsten garantiert: Kinder können Pferde und Fohlen aus nächster Nähe erleben, auf dem Pony reiten und sich auf dem Bauernhofspielplatz austoben. Bei einer spannenden Erlebnisführung erfahren die kleinen Bio-Fans, wie auf einem richtigen Bauernhof gelebt und gearbeitet wird.
Am Sonntag, den 20 Juni öffnen wir von 10-17 Uhr unsere Türen auf dem Stutenaufzuchtbetrieb Glashof.
In schöner Atmosphäre des über 200 Jahre alten Gutshofs Glashof in 74722 Waldhausen können die ein- und zweijährigen Pferde aus unserer Zucht angeschaut und erworben werden. Die Pferde bekommen ein Stockmass zwischen 135 und 155 cm und sind geeignet als Reit-, Fahr- und Beistellpferde.
Um 11 Uhr kann bei einer Gelassenheitsvorführung zugeschaut werden. Yvonne Döbelin, Pferdeausbilderin aus Bad Wimpfen, zeigt wie man mit Übungen das Pferd als zuverlässigen und sicheren Partner gewinnt. Nach der Vorführung steht sie für Fragen rund um die Ausbildung junger Pferde zur Verfügung.
Neben Informationen über Pferde kann man natürlich auch unsere Stutenmilch probieren und alles über das wertvolle Produkt Stutenmilch erfahren.
Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt.
In den letzten Tagen hat es bei uns geregnet und der Regen ist sehr gut für unsere Wiesen und Felder. Es gibt auch die alte Bauernregel:” Ist der Mai kühl und nass, füllt´s dem Bauern Scheun und Faß!”. Und in der Tat hat der Regen unsere Wiesen und Felder wachsen lassen. Aber es wächst nicht nur das Getreide sondern im Getreide wachsen auch Beikräuter die nicht unbedingt erwünscht sind. Um diese Kräuter und Gräser zurückzuhalten wird im Ökolandbau gestriegelt und nicht gespritzt. Ein Striegel kann man sich wie ein Rechen mit ganz vielen kleinen Zinken vorstellen. Die Zinken müssen so eingestellt werden, dass die unerwünschten Pflanzen rausgerissen werden und das Getreide, der Hafer zum Beispiel, stehen bleibt. Man kann natürlich nicht alle unerwünschten Kräuter und Gräser erwischen, aber einen Großteil bekommt man in den Griff. Das Striegeln hat noch einen weiteren Nebeneffekt. Durch die Zinken wird auch die Haferpflanze leicht verletzt. Diese kleine Verletzung regt die Pflanze an weitere Triebe zu bilden. Es ist wichtig, dass der Hafer schnell wächst und die Fläche bedeckt, denn dann haben die unerwüschten Beikräuter weniger Chance zu wachsen.
Gleichzeitig mit dem Striegel bringen wir die Untersaat aus. Die Untersaat ist bei uns Kleegras. Während jetzt der Hafer nach oben wächst kann in Bodennähe langsam unsere Untersaat mit Gräseren, Rotklee und Luzerne wachsen. Später wenn der Hafer geerntet wird, haben wir einen Grünen Acker, der die nächsten Jahre als Futter und Weide für unsere Pferde dient.
Im Rahmen des Mountainbikerennens am Katzenbuckel fiel am Samstag der Startschuss zu den Waldbrunner Stutenmilchwochen. Bürgermeister Klaus Schölch (li.) zeigte sich erfreut über das Engagement der Organisatoren und Beteiligten. Radsportabteilungsleiter Peter Ihrig (2.v.re.) feuert den symbolischen Startschuss ab. (Foto: Hofherr)
Bei der Eröffnung der Stutenmilchwochen am Fuße des Katzenbuckels konnten sich auch die Mountainbiker von den Vorzügen unserer Produkte überzeugen. Die drei erstplatzierten Biker Sebastian Szraucner, Christobal Silva und Ralph Berner sowie 24-Stunden-Europameister Michael Kochendörfer ließen sich dieses Angebot nicht entgehen und erfuhren, dass Stutenmilch, speziell unser Kumysdrink mit Dinkel, hervorragend in den Ernährungsplan von Spitzensportlern passt.
So eine Stutenmilchwoche plant sich nicht von alleine, dass musste ich gerade wieder feststellen. Flyer und Plakate mußten zuerst mal gestaltet werden, dann in den Druck und jetzt mußten die Plakate auch aufgehängt werden. Es nützt ja nichts wenn alles auf meinem Schreibtisch liegen bleib. Wir haben auch extra für die Stutenmilchwochen den “Waldbrunn Stutenmilchbecher” kreiert. Zu genießen ist dieser schöne Becher und noch ein Stutenmilchshake in allen teilnehmenden Waldbrunner Gaststätten. Heute kommt das Radio vorbei um über unsere gemeinsame Aktion in Waldbrunn zu berichten.
Mehr über die Stutenmilchwochen werdet Ihr noch in den nächsten Tagen erfahren.
Vom 08.05-23.05.2010 finden bei uns in Waldbrunn die 1. Waldbrunner-Stutenmilchwochen statt. Es gibt Aktionsangebote in unserem Hofladen, für die Entspannung gibt es die Waldbrunner-Stutenmilchmassage, angeboten vom Therapiepunkt in Strümpfelbrunn und in allen teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Waldbrunn gibt es Stutenmilch und so manch andere Stutenmilch-Überraschung auf der Speisekarte.
Die Idee der Waldbrunner-Stutenmilchwochen entwickelte sich aus dem Tourismuskonzept der Gemeinde Waldbrunn, dass im Herbst in Auftrag gegeben wurde. Zusammen mit den Waldbrunner-Gastronmiebetrieben werden gemeinsame Aktionen durchgeführt. Wir sind gespannt wie die Waldbrunner-Stutenmilchwochen angenommen werden. Werbung wird bereits auf dem Maimarkt in Mannheim gemacht. Am Samstag, den 1. Mai stellen wir auch unseren Hof auf dem Stand der Touristikgemeinschaft-Odenwald in Halle 1 vor.
Nicht nur Verbraucher und Verbraucherinnen waren auf der Slow Food bei uns am Stand. Der jetztige Fraktionsvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg Peter Hauk hat uns an unserem Stand besucht und unsere Stutenmilchprodukte getestet. Die Stutenmilch war nichts neues für Ihn, denn 2008 war Peter Hauk als Minister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf unserem Gestüt zur Einweihung unseres neuen Hofladens und Melkstands.
Slow Food ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten. Gestern ist die Slow Food Messe in Stuttgart gestartet und sie geht noch bis Sonntag. Wir sind auch mit einem Stand vertreten. Am Mittwoch ging es nach Stuttgart zum Aufbauen und bis Sonntag kann man auf unserem Stand Stutenmilch und Kumys trinken und alles wichtige über unseren Betrieb erfahren.
Wer Lust hat vorbei zu kommen, wir sind in Halle 4 auf dem Demeter Gemeinschaftsstand.
Wer mehr über die Slow Food Bewegung wissen will kann unter www.slowfood.de nachlesen.