Frühlingsgefühle bei unseren Fohlen

Von Jette Zollmann, 31. März 2010 13:38

Gestern habe ich den kurzen Sonnenschein genutzt um unsere Fohlen beim Toben zu filmen.
Die Stuten werden gerade gemolken, deshalb sind die Fohlen alleine auf der Koppel. Es ist immer wieder schön anzuschauen wie ausgelassen die Kleinen über die Weide galoppieren. Komentiert wird das Schauspiel von unseren zwei kleinen Damen Inga und Vroni.

Viel Spass:

Die TGO Kultour am 17.April in Waldbrunn

Von Jette Zollmann, 26. März 2010 16:24

Schnürt Eure Wanderschuhe und lernt allerhand Wissenswertes über den Odenwald kennen. Die KulTour 2010 führt in diesem Jahr nach Waldbrunn. Ob auf dem “Weg der Kristalle”, oder beim Mittagessen in der Turmschenke oder aber bei der Besichtigung unserer Stutenmilchfarm - Euch wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

TGO KulTour am 17.April in Waldbrunn:

Und so ist der Ablauf:

9.30 Uhr               – Ankunft am Parkplatz des Sportplatzes Waldbrunn-Waldkatzenbach 
 
   – Begrüßung der Teilnehmer 
    – Geführte Wanderung zum “Katzenbuckel”
    – Geologische Führung auf dem “Weg der Kristalle” durch Herrn Dr. Landmann 
    
12.00 Uhr   – Mittagessen Restaurant “Turmschenke” in Waldbrunn-Waldkatzenbach
     
14.15 Uhr   – Bustransfer nach Waldbrunn-Mülben zu uns auf die Stutenmilchfarm
     
14.30 Uhr   – Besichtigung der Stutenmilchfarm mit Stutenmilchverkostung
     
16.00 Uhr   – Bustransfer zurück zum Parkplatz

Leistungen:

Geführte Wanderung zum Katzenbuckel
Geologische Führung
Bustransfers
Begrüßungsgetränk im Restaurant “Turmschenke”
Besichtigung der Stutenmilchfarm mit Verkostung
Preis/Person: 12,- €

Die Buchung geht über die:
Odenwald Incoming Agentur
Tel. 01 80 / 500 60 96
Internet: www.odenwald-incoming.de

Infos gibt es auch bei der:
Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
Tel. 06261 / 84-1390
Internet: www.tg-odenwald.de

Mist ist nicht Mist

Von Jette Zollmann, 23. März 2010 22:14

Der Frühling steht vor der Tür und damit geht auch draußen die Arbeit in der Landwirtschaft los. Der Mist, der sich über den Winter gesammelt hat muss nun raus auf die Felder. Aus diesem Anlass möchte ich Euch mal die wichtige Rolle näher bringen, die unser Mist für unsere biologisch-dynamische Wirtschaftsweise einnimmt. Unser Mist ist kein Abfall für uns, sondern notwendiger Dünger für die Pflanzen. Mit dem Ausbringen von Mist auf die Felder wird ein Kreislauf geschlossen. Die Pflanzen nehmen sich wichtige Nährstoffe aus dem Mist, die das Wachstum optimal unterstützen. Ein geschlossener Kreislauf funktioniert nur, wenn einerseits so wenig wie möglich von “Außen” zugeführt und andererseits nicht zu viel entnommen wird. Das bedeutet es darf kein Dünger wie z.B. Sticksoff zugekauft beziehungsweise nicht die gesamte Ernte verkauft werden. Je mehr von der Ernte im Betrieb als Futtermittel für unsere Pferde verbleibt desto größer ist der Anteil an Nährstoffen, die dem Kreislauf auf diese Weise erhalten bleiben.

Unser Mist wird Festmist genannt und besteht aus einem Gemisch von Kot, Urin und Stroh. Mit dem Miststreuer wird er auf die Felder ausgebracht. Die Jauche,  die sich bei der Lagerung von Mist sammelt besteht aus Wasser und Urin. Sie ist ebenfalls Teil des Kreislaufes und wird wie der Mist als Dünger mit einem Jauchfass ausgebracht.

Oft werden wir von Hobbygärtner gefragt ob wir unseren Mist verkaufen, aus oben genannten Gründen müssen wir dies aber verneinen.

Der Termin für unseren Pferdeverkaufstag steht fest

Von Jette Zollmann, 20. März 2010 09:03

Am Sonntag den 20. Juni findet auf dem Glashof unser Pferdeverkaufstag statt. An diesem Tag dreht sich alles um unsere Pferde. Die Verkaufpferde können angeschaut und erworben werden und es wird eine Vorführung mit ehemaligen Pferden von unserem Gestüt geben. Genauere Angaben wird es in den nächsten Wochen auf unserer Homepage geben.

Wir freuen uns immer über Bilder und  Nachrichten die Ihr uns über unsere verkauften Pferde schickt. 

So wie es Petra gemacht hat. Sie hat uns Bilder von Ihrer Josy geschickt.

Mit Pferdestärken durch Waldbrunn

Von Jette Zollmann, 16. März 2010 21:06

Bei uns dreht sich alles rund ums Pferd. Deshalb steht bei uns ab sofort ein “Erlebnistag mit Pferdestärken” auf dem Programm. Gestartet wird bei uns auf dem Gestüt. Ihr könnt beim Melken zuschauen, unsere Fohlen erleben und natürlich unsere hochwertige Bio-Stutenmilch probieren. Nach so vielen Eindrücken ist der Hunger groß! Es wartet ein gutbürgerliches drei Gänge Menü angeboten von Waldbrunner Gastronomiebetrieben . Danach geht es mit zwei PS weiter. Ihr werdet von der Planwagenkutsche abgeholt und könnt die schöne Umgebung rund um Waldbrunn bei einer gemütlichen Spazierfahrt genießen.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Anmeldung für Gruppen ab 10 Personen. Der Erlebnistag kann von Montag bis Samstag an jedem Tag stattfinden.  Start ist um 11 Uhr Ende ca. um 16 Uhr.

Preis pro Person: 30 Euro
Darin enthalten sind Gestütsführung, Stutenmilchprobe, 3 Gänge Menü und Kutschfahrt.

Anmeldung bitte an:
Kurgestüt Hoher Odenwald
Telefon: 06274-242
E-Mail: info@kurgestuet.de

Wir versprechen Euch einen unvergesslichen Tag bei uns im Hohen Odenwald!

Ein kleiner Film über die Grüne Woche

Von Jette Zollmann, 12. März 2010 11:03

Wir haben einen kleinen Film vom Berliner Filmduo Nez.Film bekommen. Dieser Film gibt einen kurzen Einblick über die internationale Grüne Woche, die speziellen Demobetriebe, uns eingeschlossen und die viele Besucher.

Hier Film ab: http://blip.tv/play/hal2gcrlGwA

Hilfe für unsere Bienen

Von Jette Zollmann, 10. März 2010 17:13

Am Montag fand auf dem Erlenhof in Hausen bei Familie Schmidt das diesjährige Regionaltreffen der Demonstrationsbetriebe für ökologischen Landbau statt. Das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe besteht aus mehr als 200 Höfen, die ihre Türen öffnen um Besuchern zu zeigen, wie Ökolandbau in der Praxis funktioniert.

Bei diesem Treffen wurde das Jahresthema “Bienen” vorgestellt. In den letzten Jahren hat das Bienensterben immer weiter zugenommen, da immer weniger Lebensräume und Nahrung für die Bienen zu finden ist. Um dies zu ändern kann jeder Betrieb seinen Beitrag leisten. Mit verschiedenen Maßnahmen können für Wild- und auch den Honigbienen neue Lebensräume geschaffen werden. Mit Blühstreifen, blühenden Zwischenfrüchten und ungenutzten Flächen könnten die Bienen über das ganze Jahr genügend Nahrung finden. Aber auch jeder Bürger kann etwas für die Bienen tun. Durch blühende Balkons oder einer bunten Blumenwiese vor dem Haus würden die Bienen Nahrung finden. Mehr zu dem Thema wie man den Bienen helfen kann findet Ihr unter http://www.bluehende-landschaft.de.

Auf den Demonstrationsbetrieben werden einige Aktionen zum Thema Bienen stattinden. Wer mehr über die Aktionen wissen will und wo überall in Deutschland Betriebe sind kann unter www.demonstrationsbetriebe.de nach schauen.

Von der Melkstute zum Westernpferd

Von Jette Zollmann, 6. März 2010 12:54

Yvonne Doebelin, Besitzerin der Double Divide Ranch in Bad Wimpfen, hat schon zahlreiche Pferde von unserer Farm ausgebildet und als Westernreitpferde weitervermittelt. Wir haben ein Interview mit Ihr geführt über Westernreiten und das Arbeiten mit den Pferden.

F: Was unterscheidet das Westernreiten vom Englischreiten?

Wenn man sich die Ursprünge der Reitweisen klarmacht, werden die Unterschiede recht schnell deutlich. Das englische Reiten kommt von Militär und Jagd, Westernreiten ist dagegen eine Arbeitsreitweise. Der Cowboy saß bis zu 14 Stunden im Sattel, da wollte er es bequem haben. Die Hände mussten frei sein, deshalb kommen Westernpferde mit minimalen Hilfen wie Schenkeldruck und Sitz aus. Der Cowboy konnte sich während seiner Arbeit nicht aufs Pferd konzentrieren, dadurch wurde die Ausbildung der Pferde dahingehend optimiert, dass sie selbständig mitarbeiten und so sehr bequem und sicher für den Reiter sind.

F: Du machst an unserem Pferdeverkaufstag eine Gelassenheitsvorführung. Was kann man darunter verstehen?

Gelassenheit bezeichnet die Desensibilisierung des Pferdes auf äußere Reize. Gerade wenn Familien mit Pferden im Gelände unterwegs sind oder Kinder mit Pferden zu tun haben, ist es äußerst wichtig, dass das Pferd nicht schreckhaft ist und durchgeht. Ein gelassenes Pferd ist die beste Unfallversicherung. Darauf arbeitet das Gelassenheitstraining hin.

F:  Ein Fluchttier gelassen machen?

Man kann den Fluchtinstinkt eines Pferdes nicht wegtrainieren, aber man kann ihn kontrollierbar machen. Da spielt Training eine Rolle, aber auch Vertrauen, Liebe und Konsequenz. Das beste Beispiel sind die Polizeipferde.

F:  Wie bildet man denn bei euch auf der Double Divide Ranch ein Westernpferd aus?

Meine Pferde sollen willig und gerne mit mir arbeiten. Wichtig ist, dass man Charakter und Psyche einschätzt und das Training auf dessen individuellen Stärken abstimmt. Ein motiviertes Pferd lernt leichter, besser und schneller. Am Anfang steht immer der Aufbau eines soliden Grundvertrauens, so bleiben die Pferde auch langfristig gut.

F:  Westernpferd – muss es da immer ein Quarter Horse, Paint oder Appaloosa sein?

Grundsätzlich kann man jedes Pferd Westernreiten – allerdings fehlen einigen Pferden die körperlichen Voraussetzungen, um im ernsthaften Turnierbereich mithalten zu können. Dafür sind kompakte, nicht zu große Pferde einfach am besten. Mit Ponys klappt das hervorragend, sie sind wendig, schnell, flexibel und haben die Kraft, die geforderten Manöver durchzuführen. Im Profiturnierbereich sollte man sich besser an die bekannten Westernrassen halten.

F:  Welche Disziplinen gibt es denn im Westernreiten?

Da gibt es verschiedene: Reining ist quasi die Dressur des Westernreitens. Beim Trail bewältigt man mit dem Pferd einen Parcours. Beim Pleasure werden die Grundgangarten am losen Zügel so geritten, dass es absolout mühelos aussieht – was es natürlich nicht ist. Beim Western Horsemanship werden Hilfengebung und Haltung des Reiters bewertet. Working Cow horse und Cutting sind Disziplinen, bei denen mit Rindern gearbeitet werden. Es gibt noch mehr – einen guten Überblick findet man in Wikipedia.

F:  Ihr macht Reining. Wie genau muss man sich das vorstellen?

Beim Reining muss man ein so genanntes „Pattern“ reiten, das ist eine Abfolge von Manövern, die ausschließlich im Galopp geritten werden. Die einzelnen Manöver sind beispielsweise der Sliding Stop, das Pferd stoppt aus vollem Galopp, so dass die Hinterhand rutscht und die Vorderhand weiterläuft. Spins sind extrem schnelle Wendungen auf der Hinterhand um das innere Bein. Der Rollback ist eine Hinterhandwendung aus dem Galopp. Es müssen schnelle, große und langsame kleine Zirkel geritten werden, wobei die Unterschiede der Zirkel bewertet werden. Dann gibt es noch fliegende Galoppwechsel und das Pferd muss willig, schnell und gerade rückwärts gehen.

F:  Woran erkenne ich ein gut ausgebildetes Westernpferd?

Es steht fein an den Hilfen, es läuft willig und selbständig und gelassen sowie konzentriert unter dem Reiter.

F: Auf eurer Ranch werden auch Kurgestüt-Ponys ausgebildet?

Man braucht eine gute Adresse für seinen „Nachwuchs“. Bei dem Kurgestüt Hoher Odenwald bin ich fündig geworden. Die Ponys hier sind ideal geeignet, sei es von Größe, Charakter oder
Aussehen, sei es als reines Freizeit- oder als Freizeitsportpferd.

F:   Was schätzt ihr an unseren Ponys?

Sie haben zum einen die Gelassenheit und Flexibilität, alles mitzumachen, zum anderen auch die Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft, um ein Turnierpattern durchzureiten.

Ich habe einige Ponys auf dem Hof, die neue Besitzer haben und die sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Pferde sind wie zum Beispiel Charlotte Kölz mit Svala, Nicole Mieth mit Navajo oder Mai-Brit Vivell, die gerade Ihre Pebbles bei mir ausbilden lässt. 

Kurgestüt-Ponys werden von uns auch zu Reittherapie und Bambinireiten eingesetzt, weil sie extrem gelassen sind und man ihnen wirklich voll vertrauen kann. Es ist wirklich eine Freude, mit ihnen zu arbeiten – gerade weil sie mit ihrer Intelligenz auch Anforderungen an den Ausbilder und Reiter stellen. Langweilig wird es mit ihnen auf jeden Fall nie! 

Vielen Dank Yvonne für das Interview.

Noch wackelig auf den Beinen,

Von Jette Zollmann, 3. März 2010 17:57

trotzdem kann unser kleines Fohlen schon im Hof herumlaufen. Heute Nacht kam der kleine Hengst auf die Welt. Es ist schon erstaunlich das ein Fohlen nach der Geburt nach ca. einer Stunde schon auf den eigenen Beinen steht. Die Mutter bewacht ihr Fohlen und passt auf, dass ihm nichts passiert. Die nächsten Wochen werden die zwei erstmal den Frühling genießen und jeden Sonnenstrahlen aufnehmen. Erst wenn der kleine 8 Wochen alt ist werden wir mit dem Melken der Stute beginnen.          

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